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Manchmal muss es leider sein…

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist in PEFC-zertifizierten Wäldern grundsätzlich möglich, in der Praxis erfolgt die Anwendung jedoch selten und als letztes Mittel
Die Bewirtschaftung der PEFC-zertifizierten Wälder war in den letzten Jahren geprägt durch die Aufarbeitung von Schadereignissen, wie Windwurf oder Trockenheit. Die sich daraus entwickelnden Schadorganismen, wie Buchdrucker, Rüsselkäfer oder Schwammspinner, werden in einigen Fällen nur durch Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wirksam bekämpft und eingedämmt. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln findet in PEFC-zertifizierten Wäldern jedoch nur selten und als letztes Mittel statt, dies bestätigen die Ergebnisse der PEFC-Audits der letzten Jahre. Die Anwendung aller Pflanzenschutzmittel wird nach den aktuell gültigen gesetzlichen Regelungen durchgeführt und dokumentiert.
Zusätzlich sind alle Anwendungen von PSM im PEFC-zertifizierten Wald mit einem fachlichen Gutachten zu dokumentieren. Hierbei wird durch einen Förster die Notwendigkeit des Pflanzenschutzmittels schriftlich nachgewiesen. Ausgenommen für die Erstellung eines fachlichen Gutachtens sind die Polterspritzung und die Anwendung von chemischen Wildverbissschutzmitteln.


Praxistipps
Erkundigen Sie sich vor Einsatz eines Pflanzenschutzmittels beim zuständigen Förster und lassen Sie sich ein fachliches Gutachten erstellen, welches das PSM als letztes Mittel dokumentiert. Näheres zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln finden Sie im PEFC-Merkblatt und der Checkliste zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln unter: www.pefc.de/bayern.

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