Wie jedes Jahr im Sommer hat die Schädlingsbekämpfung in unseren Fichtenreinbeständen höchste Priorität

 

1. Suche nach Befall regelmäßig durchführen

-Bohrmehlsuche nach 3-4 aufeinanderfolgenden trockenen Tagen an alten Käferlöchern und aufgerissenen             Waldrändern, an Hackguthaufen und Holzlager. Doch auch bei nasser Witterung findet sich Bohrmehl unter anderem hinter Rindenschuppen oder an Spinnweben.

 

-Rote Baumkronen stehender Fichten evtl. Kupferstecherbefall

 

-Kontrolle und Mulchen von Reisigmatten in Rückegassen bei Kupferstecherbefall

 

3. Holzaushaltung von WBV Traunstein erfragen zuständiger Ansprechpartner finden sie hier https://www.wbv-traunstein.de/index.php#jsn-content-bottom-below

 

4. Steuern sparen: Meldung an Finanzbehörde: Anleitung und Formulare siehe hier https://www.finanzamt.bayern.de/Informationen/Formulare/Steuererklaerung/Einkommensteuer/Forstwirtschaft/Suedbayern/

 

5. Schnell Aufarbeiten Lagerplatz möglichst >500 m vom Wald entfernt. Spart Kosten für Entrinden oder im schlimmsten Fall Spritzen, wenn sich die Abfuhr verzögert.

 

6. Meldung an Holzvermittler, Holz liegt an der Waldstraße bereit, erneute Suche, Nachkontrolle

 

7. Melden der genauen Holzmenge an Finanzbehörde nach erhaltener Gutschrift

 

Lagerplätze

Wir bieten einige Lagerplätze an die „borkenkäfersicher“ sind. Ansprechpartner ist ihr Holzvermittler.

 

Entrinden

Fa. Rambichler; 08681/45055

 

Spritzen mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln

Fa. Wohlmuth; 08094/471

 

Wenn es zu einer überregionalen Käferkalamität kommt „zwickds“, und eine rechtzeitige Abfuhr von befallenem Käferholz wird nicht immer möglich sein. Bei Lagerplätzen die weniger als 500 m vom Wald weg sind bleibt dann nur das Entrinden, wenn Käfer noch im Larvenstadium sind, oder das Spritzen der Ganter. Des kost Zeit und Geld.

 

Bei Fragen rund um Aufarbeitung, Aushaltung und Vermarktung von Käferholz wenden Sie sich an Ihren Holzvermittler oder direkt an die Geschäftsstelle.