: Abgasentwicklung bei selbstgemischtem Kraftstoff. Foto: PEFC

Im PEFC-zertifizierten Wald wird Sonderkraftstoff getankt, so werden gesundheitsschädliche Abgase vermieden

Für die meisten Waldbesitzer gehört es schon zum guten Ton: die Verwendung von Sonderkraftstoffen anstelle des „Selbstgemischten“. Das schon vorgefertigte Gemisch der Hersteller erfreut sich immer größerer Beliebtheit, bietet es dem Anwender doch viele Vorteile.

Der Sonderkraftstoff, auch Kraftstoffmix oder Alkylatbenzin, enthält kein krebserregendes Benzol und keinen Schwefel. Dies macht sich bereits bei der ersten Anwendung bemerkbar. Klagte der Waldbesitzer früher öfter über Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Erschöpfung, weil er die giftigen Abgase der Motorsäge eingeatmet hat, bleiben solche Symptome heute aus.

Daher ist der Einsatz von Sonderkraftstoff Pflicht im PEFC-zertifizierten Wald. Es gibt aber auch eine Reihe technischer Vorteile. Wurde die Motorsäge für längere Zeit nicht genutzt, z. B. während des Sommers, entmischte sich der Kraftstoff aus Motoröl und Benzin. Der Sonderkraftstoff ist hier klar im Vorteil, eine Entmischung ist während der maximalen Aufbewahrung von 2 bis 5 Jahren nicht gegeben. Ein Gewinn vor allem für Waldbesitzer, die unregelmäßig mit der Motorsäge arbeiten. Der Kraftstoff kann ohne weiteres über den Sommer in der Säge verbleiben ohne im Herbst den berühmten Kolbenfresser zu verursachen.

Alles in allem eine super Sache, dieser Sonderkraftstoff, doch ist es ohne die typischen Abgase vielleicht kein klassisches stinkendes Fichtenmoped mehr? Keine Sorge, was wirklich zählt, bleibt natürlich: der röhrende Sound, wenns im Herbst wieder losgeht!

Praxistipp

Bei älteren Motorsägen hat sich im Lauf der Jahre eventuell Ruß ablagert, welcher durch den Sonderkraftstoff abgelöst wird. Eine Motorspülung durch einen Fachhändler kann dem vorbeugen.

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